Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Val d`Alvra

Fusionsgottesdienst 19.09.21


Regionalgottesdienst in der reformierten Kirche Savognin, 29.08.201

DER da war - DIE da ist - DAS da kommt

 

Wenn ich meine Augen aufhebe zu den Bergen

und Hilfe suche,

die ich brauche

um mich zu trauen

zu vertrauen

dann sehe ich ihn

den mächtigen, den allmächtigen

den ELA

den Flügel

ein Flügel Gottes

vielleicht

aus dem Urgrund ragt er in den Himmel

als wäre es dessen Spur

war da - ist da - und wird immer da sein.

Seine Macht kann ich spüren

Seiner Unerschütterlichkeit kann ich trauen

Seine Standfestigkeit ist mir Vorbild.

Ein gewaltiger Felsendom

mit zarten Flügelspitzen aus Stein

von Gottes Hand geklöppelt.

Der Grat, eine Grenze, die zusammenführt

Er war da – er ist da - wird immer da sein.

Ein Sinnbild Gottes.

Woher kommt mir die Hilfe?

Wer verleiht meiner Kraft Flügel?

Mit wessen Auftrieb kann ich Grenzen überfliegen?

Mit IHM

DER da war

DIE da ist,

DAS da kommt.

 

 

frei nach Psalm 121

anlässlich des Gottesdienstes

zur Gründung der neuen Kirchenregion.

29. August 2021

 

Pfrn. Suzanna Hulstkamp


Gottesdienst auf Alp Falein 01.08.2021


Berggottesdienst vom 25.07.2021


Dorfmarkt-Gottesdienst vom 18.07.2021 


Gottesdienst 4. Juli 2021

 

Lass mich los, denn die Morgenröte ist heraufgezogen.

Er aber sprach: Ich lasse dich nicht, es sei denn, du segnest mich.

Da sprach er zu ihm: Wie heisst du?

 

Liebe  Gemeinde

Wie heisst Du?
Ich kenne Dich nicht,

Gemeinde

Ich weiss zwar von Dir

Aber ich weiss nicht, wer Du bist.

Wie du lebst

Wie du glaubst

Was Du hoffst

Wie Du liebst.

 

Liebe Gemeinde

Wie heisse ich?

Du kennst mich nicht.

Du weisst zwar von mir

Aber du weiss nicht, wer ich bin.

Wie ich lebe

Wie ich glaube

Was ich hoffe

Wie ich Liebe

 

Liebe Gemeinde

Wir sind in und wir sind an einem Übergang. An einem Übergang sein heisst, sich in einen Übergang begeben.

Vor drei Wochen wurde in dieser Kirche Pfarrerin. Margrit Uhlmann in einem feierlichen Gottesdienst verabschiedet. Sie hat mit ihrer Person fast ein Jahrzehnt das Gemeinde- und Kirche Sein geprägt.

Sie hat sich ganz eingelassen, mit ihrer ganzen Person, ihrem Glauben, ihren Werten, ihre Liebe zu Kindern und allen Menschen und mit ihrer ganzen Freude für dieses Bergün für die Landschaft, die Berge.

Beziehungen haben sich ergeben,

Beziehungen sind gewachsen,

Beziehungen werden sich verändern.

Alles ist noch ganz frisch. Leben und Wandel brauchen Zeit.

Es ist nicht so,  dass wir uns die Klinken der Bergüner Kirchentüren in die Hand geben und es ist vollbracht.

ES muss werden.

ES braucht Zeit.

Wir lassen Es entstehen.

Ein Übergang.

 

Gerne helfe ich dabei den ganzen Hausrat und alle Kostbarkeiten eines Kirchen- und Gemeindelebens durch den Übergang zu tragen und gerne möchte ich mit Gott ringend und tanzend, um den Segen für diese Gemeinden bitten.

 

Pfrn. Suzanna Hulstkamp

 

 

 

Vgl. Predigttext:  Genesis, 32, 23-32 Der Kampf am Jabbock,